Jagdgebrauchsprüfung am 17.-18.10.09 in Groß-Umstadt/ Heubach und Philippsburg

Vier Gespanne waren gemeldet, drei Labradors und ein Golden, zusätzlich fakultativ eine Fuchsschleppe und zweimal Bringselverweisen.
Das Wetter war leicht regnerisch und kühl.
In einem genial dafür geeigneten Revier, mit allen Gegebenheiten für die Waldfächer fand die JGP statt.
Das Schweißgelände der Übernachtfährten war mit steilen Hängen sehr anspruchsvoll, selbst ich als Ällgäuerin, die nicht gerade zu dem Flachländer zählt, hatte so meine Mühe. Da hätte man fast Steigeisen und Pickel gebraucht ;-). Der Dauerregen und starker Wind von der Nacht, und die frischgebrochene Saulöcher waren auch nicht ohne. Aber es war absolut zu schaffen, so wie es ein Gespann ohne Abruf bewies. Ein Gespann hatte kein Suchenglück und musste nach drei Abrufen ausscheiden. Die restlichen Waldfächer: Haarwildschleppe, Fuchsschleppe, Verlorensuche, Buschieren und Schußfestigkeit wurden von den verbleibenden Hunden sehr gut gearbeitet.
Bei der Feldarbeit, Einweisen auf zwei Federwild, auf einem Rübenacker, konnte die Lenkbarkeit seines Hundes gezeigt werden. Die Federwildschleppe verlief für alle Vierläufer problemlos. Somit hatten wir unser Pensum für den ersten Tag erreicht.

Am Sonntag wurde das Revier gewechselt, es ging nach Philippsburg /Baden Württemberg.
Mit den Gehorsamsfächer, Verhalten am Stand, Leinenführigkeit, Folgen frei bei Fuß und Ablegen wurde begonnen.
An einem Traum von See fand die Wasserarbeit statt. Stöbern ohne Ente, Schußfestigkeit am Wasser, Verlorenbringen und Stöbern mit Ente waren noch zu prüfen. Bei der letzten Arbeit Stöbern mit Ente haben wir leider noch ein Gespann verloren. Das war sehr traurig, weil beide bis zum Schluss supertolle Leistung gezeigt haben.
Die Besprechung und Siegerehrung fand in einem netten italienischen Lokal, bei leckerem Essen statt.

Vielen herzlichen Dank an das Richterteam, RO Frau Simone Neureuter-Eberhardt, Herr Norbert Hofmeyer, Herr Heinz Löw, Herr Alois Herzog und RA Frau Alexandra Kuppelmayr, für das faire Richten. Auch an die Prüfungsleitung Herr Dietmar Ruppert und vor allem an die Reviersteller, ohne die solche Prüfungen nicht statt finden könnten.

Waidmannsheil,
Karin Baier
mit Black Forest Gold Challenger Joy