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Wenn du mit deinem Hund arbeiten willst, dann musst du denken wie ein Hund. Doch wie denkt denn unser Hund? Der Hund ist wie der Wolf ein Rudeltier, und braucht eine soziale Gruppe. Eine klare Rangordnung gibt dem Hund Sicherheit. Hunde brauchen aus diesem Grund eindeutige aber freundliche Informationen über ihre Position innerhalb der Gruppe. Eine gute Erziehung schafft die Basis für die körperliche und seelische Gesundheit des Hundes. Der erste Tag des Seminars beinhaltete die theoretischen Grundlagen, das Grundwissen über das Verhalten des Hundes. Mario Nauke erklärte uns, dass Hunde Gefühle wie Dankbarkeit, Pflichtgefühl oder Liebe nicht kennen. Ihr Denken ist immer Zweck gebunden. Sie sind Opportunisten. Genau wie ein Menschenkind lernt ein Hund über positive und negative Erfahrungen. Verhält sich ein Hund richtig, dann muss er sofort belohnt werden. Belohnung kann sein: Futter , Stimme oder auch ein Spiel. Auf das richtige Timing kommt es an. Die Belohnung muss innerhalb der ersten Sekunde erfolgen. K A D. Der Hundeführer sollte daher den Hund immer beobachten, für ihn mitdenken und ihm dabei immer einen Schritt voraus sein. Immer müssen wir uns bewusst sein, dass nur unsere Sehkraft dem Hund überlegen ist und diese dann auch vorausschauend einsetzen. Der Hund hört besser , er riecht besser ,er schmeckt besser, sein Tastsinn ist besser, er kann schneller laufen, er reagiert schneller und er hat ein Gespür für Dinge, die wir empfinden wie Angst, Erregung und Konzentration. Mario Nauke gab uns auf der Wiese Tipps und beantwortete die aufgekommenen Fragen. Schnell war der Samstag zu Ende und wir freuten uns schon auf Teil II der Veranstaltung. Am Sonntag war Ringtraining angesagt und alle waren ganz gespannt wie das wohl ablaufen könnte. Einige von uns waren schon erfahrene Aussteller aber Andere , wie ich ,waren völlige Greenhorns. Danke, Mario Nauke, für das lehrreiche Wochenende, von dem wir so viele Informationen mitnehmen konnten und für die Anregungen wie ein Hund zu denken. Annegret Hesse |